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Der Stellenanzeiger

Hier findest du findest du alle bisher veröffentlichten Newsletter.
#1 Sichtbarkeit
Der heutige Tipp dreht sich um die Sichtbarkeit deiner Anzeigen.
Denn nur, wenn deine Stellenanzeigen gefunden werden, kann sich jemand darauf bewerben.

Deine Anzeige muss für deine Zielgruppe sichtbar sein.

Es klingt so logisch, doch leider ist es das oft nicht.

Schritt 1:
Dafür musst du natürlich zunächst wissen, wer deine Zielgruppe ist.
Sieh dir die Stelle an und sprich mit deinem Fachbereich, wer die Position in Zukunft ausfüllen soll.

Sprecht auch darüber, wo diese Person HEUTE ist: 
In welchem Unternehmen?
In welcher Stadt?
Welche Sozialen Medien konsumiert die Person?
Wo ist die Person offline zu treffen?

Schritt 2:
Wo ist deine Stellenanzeige heute zu finden?
Eine Status-quo Analyse ist immer wichtig. Nur so kannst du dich selbst prüfen.
Ideen: Karriereseite, Jobportal, alle deine Social Media Accounts, in den Köpfen der Mitarbeiter (die sollten auch von offenen Positionen wissen)

Schritt 3: 
Hat deine Zielgruppe überhaupt die Möglichkeit, deine Anzeige zu sehen?
Bitte prüfe deine Zahlen: Wie hoch sind die Ansichten auf deine Anzeige?
Wenn du schon weißt, dass manche Medien nicht funktionieren, kannst du andere testen.

Und hier noch der Extra-Tipp für Social Media, wie bspw. LinkedIn:
Wenn du nicht mit deiner Zielgruppe vernetzt bist, sind die Chancen, dass die richtigen Personen deine Anzeige sehen leider sehr gering.> >Vernetze dich mit deiner Zielgruppe und die Wahrscheinlichkeiten steigen!

#2 Auffindbarkeit
Deine Stellenanzeige muss gefunden werden.

Du denkst jetzt, dass das vollkommen logisch klingt.

Doch die Realität hat immer 2 Seiten:

Deine Anzeige muss von Menschen gefunden werden.
Menschen googlen Jobs.
Menschen suchen Jobs auf Jobportalen.

Dafür muss vor allem der Stellentitel deiner Anzeige auch dem entsprechen, was deine Zielgruppe in die Suchzeile eintippt.
Tipp: Frage deine Kolleg*innen, die den Job richtig gut kennen oder machen, wie sie den Jobtitel nennen würden.
Was würden sie in die Suchzeile eingeben, wenn sie ihren eigenen Job suchen würden?

Menschen suchen Jobs auf deiner Website.
Bitte mach es den Besucher*innen der Firmenwebsite so leicht wie möglich, Stellenanzeigen zu finden.
Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, gestaffelt nach Dringlichkeit für Stellenbesetzung aufsteigend:

- Jobs auf einer Karriereseite als Unterpunkt
- Jobs im Hauptmenü
- Jobs auf der Homepage / Startseite (damit sind sie auch mobil leicht zu finden)


Deine Anzeige muss von Suchmaschinen gefunden werden
Google und Indeed suchen deine Jobs.

Sie möchten deine Stellenanzeigen für noch mehr Bewerber*innen auffindbar machen.
Doch dafür müssen einige Punkte von dir und dem Webdesign beachtet werden:


- Jede Stellenanzeige sollte eine HTML-Seite sein.
- Strukturiere deine Stellenanzeige mit Überschriften, damit die Suchmaschinen sie gut finden können.
- Für Google sollten die richtigen Meta-Daten hinterlegt werden.
Wie das geht? Zeige diese Seite deinem Webdesigner: https://developers.google.com/search/docs/data-types/job-posting?hl=de)
- Suchmaschinen und Jobportale können hauptsächlich Texte "lesen" - Vermeide Bilder und Icons und andere verrückte Darstellungen, die wichtige Inhalte transportieren sollen, denn diese werden nicht übertragen.
#3 Warum bewerben sich die Falschen
Wenn du das Gefühl hast, auf deine Stellenanzeigen bewerben sich immer nur die Falschen, dann ist das genau dein Newsletter.

Es kann verschiedene Gründe haben, weshalb du mit der Qualität des Bewerbungseingangs unzufrieden bist, daher sehen wir uns heute einmal einige Punkte an. Diese Liste ist mit Sicherheit nicht vollständig, kann aber erste Hinweise geben:

Der Stellentitel ist unkonkret oder sogar falsch
Die erste Möglichkeit ist, dass dein Stellentitel die falschen Menschen zum Anklicken bewegt.
Bewerben sich zu viele englischsprachige Menschen, obwohl du dringend Deutsch-Sprechende suchst?
Dagegen hilft ein deutscher Stellentitel, denn dann werden die Stellenanzeigen nicht an nicht-deutschsprachige Personen ausgespielt.

(Die Gründe für das Ausschließen von nicht-deutschsprachigen Personen sind sehr vielfältig. Dennoch empfehle ich hier, Sprachkurse anzubieten. Die Bewerberlage wird in den nächsten Jahren nicht besser ;))

Es könnte auch sein, dass der Titel unkonkret ist. Beispiele dafür sind "Softwareentwickler" oder "Vertrieb" ohne Konkretisierung im Stellentitel. Da klicken halt viele drauf, auch die, die nicht passen.


TIPP: Bitte die Kolleg*innen fragen, die die Tätigkeit heute ausüben, ob sie den Titel verstehen oder wie sie sich selbst nennen würden.


Die Aufgabenbeschreibung ist schlecht.
Es ist sehr wichtig, dass die Aufgabenbeschreibung sehr ehrlich und vor allem sehr genau ist.
Hier ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Fachbereich unvermeidbar.


TIPP: Frage deinen Fachbereich: Was sind die täglichen, wöchentlichen, monatlichen und jährlichen Aufgaben in diesem Job. Und wenn der einstellende Teamleiter das nicht genau weiß, dann frag bitte eine Person, die das weiß.


Die Ausspielung der Stellenanzeige ist unklar.
Es ist heutzutage nicht ganz leicht die Verbreitung der Stellenanzeige zu kontrollieren. Du solltest es dennoch versuchen, nachzuvollziehen, wo deine Anzeige überall rumschwirrt und entsprechend steuernd eingreifen.



TIPP: Sprich mit deiner Agentur über die Anpassung der Verbreitungsstrategie. Wenn du selbst ausschreibst, dann sieh dir an, wo die Bewerbungen herkommen oder frage bei den Bewerber*innen nach, wo sie deine Anzeige entdeckt haben.
#4 Beantwortung aller Fragen
Das Lesen von Stellenanzeigen hat sich in den letzten Jahren extrem verändert.

Damit du in deinen Stellenanzeigen die Leserinnen und Leser nicht im Dunkeln stehen lässt, gebe ich dir heute eine Liste von Fragen mit, die du unbedingt beantworten solltest.

Diese Fragen stellen sich potenzielle Bewerberinnen und Bewerber.

Ich erhebe hierbei keinen Anspruch auf Vollständigkeit. - Wenn dir noch mehr einfällt, schreibe mir gern!


Vor etlichen Jahren gab es lediglich die Fragen:

Bin ich hier richtig? (Antwort ist der Titel)
Was mache ich in dem Job? (Antwort ist die Stellenbeschreibung)
Kann ich das? (Antwort sind die Anforderungen)
Wie komme ich an den Job? (Das sollte in der Anzeige ersichtlich sein.)


Heute muss eine Stellenanzeige diese Fragen immer noch beantworten, doch es kommen weitere Fragen hinzu:

Wie tickt das Unternehmen?
Welchen Beitrag leistet das Unternehmen für die Gesellschaft oder die Umwelt?
Welchen Beitrag leiste ich mit meinem Job?
Hat dieser Job einen Sinn? Und welchen?
Warum gibt es das Unternehmen überhaupt? Welches Problem löst es?
Wie sind die Kolleg*innen? Wie ist das Miteinander?
Wie ist das Umfeld?
Was bekomme ich für meine Leistung?
Wem kann ich meine offenen Fragen stellen?


Ich möchte nicht sagen, dass sich Menschen früher über diese Fragen keine Gedanken gemacht haben.

Doch die Auswahl der Stellen ist heute einfach so viel größer, dass viele gute Kandidat*innen diese Fragen stellen können und es auch tun.

Da die Stellenanzeige manchmal das Erste und Einzige ist, was potenzielle Bewerbende lesen, solltest du diese Fragen bereits beantworten oder zumindest einen Hinweis geben, dass die Antwort z.B. auf der Karriereseite zu finden ist.

Solltest du dazu Fragen haben, melde dich gerne bei mir. Es ist wirklich gar nicht so schwierig :)
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