Personalmarketing-Kern

Madeleine freut sich

Madeleine Kern

Ich möchte das Personalmarketing in Deutschland verbessern: Großartige Arbeitgeber sollen sichtbar werden und Bewerber und Unternehmen fühlen sich wohl bei der Job- und Personalsuche und haben dabei sogar Spaß.

Meine Arbeitsweise

Für mich ist es wichtig, dass meine Gesprächspartner etwas lernen oder zumindest zum Nachdenken angeregt werden.
Mein Wissen verpacke ich in schnell umsetzbare Tipps und Tricks.
Dabei darf der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen... wer bei mir nicht lacht, dem kann ich nicht helfen 😊

Warum mache ich Personalmarketing?


Eines Tages im Spätsommer im Jahr 2019 kam Kai auf mich zu. Er leitet ein kleines IT-Systemhaus in der Nähe von Stuttgart und meinte: "Madeleine, du machst doch Personal. Kannst du mir mal helfen? Ich möchte meine Bude in den nächsten 2 Jahren vergrößern und brauche 15 neue Mitarbeiter. Wie mache ich das denn?"

"Personal" ist ein weites Feld. Allerdings hatte er Glück, denn Personalmarketing ist meine Leidenschaft und ich liebe es, andere bei dem Thema zu unterstützen und mit meiner Begeisterung anzustecken.

Ich habe mir die Stellenanzeigen und die Karrierewebsite angesehen, ein paar Ideen und Tipps gegeben. Ihm Blogs und Websites zum Nachlesen empfohlen. Dann habe ich eine riesige Frageliste entworfen, um ihm Anregungen zu geben, wie er denn seine Website und seinen Recruitingprozess verbessern kann. Wir haben uns nochmal getroffen, um über all das zu quatschen und "mehr" habe ich in meinen Augen nicht gemacht.


3 Wochen später rief er mich wieder an: "Madeleine, was hast du gemacht? Mein Bewerbereingang hat sich gedreht. Plötzlich bekomme ich die Leute, die ich immer haben wollte. Und sogar noch mehr Bewerbungen als früher.
Ich hatte eigentlich gar nichts gemacht. Das war er selbst. Aber ich habe die richtigen Ideen geliefert und das Nachdenken angestoßen.

Und dann kam der Satz, der mich zum Nachdenken brachte: "Mach dich doch damit selbstständig. Ich kenne so viele, die dein Wissen gut gebrauchen könnten."

Ich wollte mich schon immer selbstständig machen, aber ich wusste nicht, wer mein Wissen gebrauchen könnte. Doch jetzt hatte ich es vor Augen. Gerade kleine Unternehmen haben keine Personalabteilung, die sich mit den neuesten Trends oder auch mit den Grundlagen der Personalgewinnung beschäftigen kann. Das machen die Inhaber selbst. Diese sind aber in den seltensten Fällen ausgebildete Personaler und woher sollen sie das auch alles wissen. Sie halten ein Unternehmen am Laufen.
Hier komme ich ins Spiel: Ich möchte kleinen Unternehmen zeigen, wie sie es selbst schaffen können, mehr und bessere Kandidaten anzuziehen. Ich möchte Wissen, Ideen und Anregungen zu Personalmarketing in die Köpfe pflanzen, damit Unternehmer in der Lage sind, sich ihre Wunschkandidaten zu suchen und auch zu halten.

Jeder Topf hat einen Deckel! Und in meiner Welt hat jeder Mensch einen zu ihm passenden Arbeitsplatz verdient. Doch oft ist dieser nicht zu sehen oder versteckt sich hinter langweiligen Stellenanzeigen.
Ich möchte kleinen Unternehmen helfen, um deren tollen Arbeitsplätze sichtbar zu machen!

Wie hat alles angefangen?
Mein Lebenslauf in Prosa


Aufgewachsen bin ich wohlbehütet in einer Vorstadt von Berlin, habe dort mein Abitur gemacht und wurde mit der Frage konfrontiert, was ich denn in Zukunft werden möchte. Meine Noten waren sehr gut, meine Lehrer attestierten mir, dass ich gut erklären könne und auch immer die richtigen Fragen stelle. Ich solle doch Lehrerin werden - das fand ich absurd, denn das wollte ich wirklich nicht.
Wie vermutlich viele Teenager zu dieser Zeit habe ich sehr gern Fernsehen geschaut. Bei diesem Satz komme ich mir im Anbetracht der heutigen Streamingdienste und On-demand TVs fast schon alt vor, aber damals hat man genau das gemacht. Ein Unterschied zu Freunden und Mitschülern stellte sich allerdings heraus. Ich liebe Werbung. Ich schalte dabei nicht weg, sondern versuche sie zu verstehen. Wer soll denn dieses Produkt kaufen? Warum wirkt das eine so kitschig und das andere so streng?
Daraus entwickelte sich mein Wunsch, dass ich einmal eine große Werbekampagne entwickeln möchte. Nach ein bisschen Recherche wurde somit klar: Ich studiere Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Marketing und das in Frankfurt am Main.
Neben dem Erlernen von wahnsinnig viel Theorie in den Vorlesungen habe ich mich in einem Marketingverein engagiert und dort das Ressort Personal geleitet. Denn ich habe doch recht schnell festgestellt, dass ich gern mit den Mitgliedern des Vereins in Kontakt bin, den Überblick über die Statistiken und Mitglieder habe, neue Mitglieder werbe und in den Verein integriere. Es stellte sich für mich auch heraus, dass Marketing allein für mich auch nicht die Erfüllung werden wird. Somit habe ich mich immer mehr mit Personalthemen beschäftigt und neben meinem wirtschaftlichen Studium noch Psychologie-Vorlesungen besucht.


Anschließend ging es für mich nach Stuttgart, denn ich hatte meinen Mann kennengelernt, der in der schwäbischen Hauptstadt eine Festanstellung ergattert hat. Da die Universität Hohenheim eine ebenso renommierte Adresse für ein wirtschaftliches Studium ist, habe ich hier mein Masterstudium absolviert.
Besonders geprägt hat mich in dieser Zeit meine Werkstudenten-Tätigkeit bei Horváth&Partners im Recruiting Team. Hier habe ich so viel über qualitativ hochwertige Personalgewinnung gelernt, wie ich es in meinem Leben bisher nicht wieder gesehen habe. Mir war klar, dass ich dieses Wissen gern auch in andere Unternehmen tragen möchte.
Die Masterthesis war geschrieben und es war klar, dass ich jetzt "richtiges" Geld verdienen muss. Eine kurze Zwischenstation bei Thales hat mir gezeigt, was alles möglich ist, wenn ich ins kalte Wasser geschmissen werde. In einem Zweierteam haben wir das deutschlandweite Recruiting bewältigt. Ich habe plötzlich Schulungen gehalten, Interviews geführt und das Unternehmen auf einer Messe vertreten und gefühlt unendlich viele Bewerbungen gelesen und mit den Anforderungen des Fachbereichs abgeglichen.
Die eigentliche Belohnung für das erfolgreiche Studium folgte dann im Dezember. Mein Mann und ich reisten für drei Monate durch Neuseeland und Australien - diese Zeit werde ich nie vergessen und ich bin unendlich froh, diese Möglichkeit genutzt zu haben.
Anschließend ging es an die Jobsuche und das stellte sich dann doch als schwieriger heraus, als gedacht. Natürlich bekommt man nicht sofort seinen Traumjob, aber Geduld war noch nie meine Stärke. Ich brauchte dringend was zu tun und habe mir eine ehrenamtliche Tätigkeit gesucht. Ich habe Jugendlichen beim Bewerben geholfen.
Dafür gibt es in Stuttgart vom Arbeitsamt eine tolle Anlaufstelle und die Dankbarkeit, die mir entgegenströmte, wenn ich beim Formulieren des Anschreibens oder beim Durcharbeiten von Bewerbungsformularen unterstützt habe, war überwältigend. Hier konnte ich ganz andere Perspektiven kennen lernen, die weitaus weniger privilegiert waren, als meine. Es hat mir auch gezeigt, wie schwierig es ist, sich für eine Ausbildung zu bewerben.
Ich selbst durfte dann das Konzept der Zeitarbeit am eigenen Leibe erfahren und konnte somit meinen Fuß in die Tür eines Großkonzerns bekommen. Ich habe ein halbes Jahr Expats betreut, also Kollegen, die an einen Standort ins Ausland geschickt wurden. In dieser Zeit wurde eine feste Stelle im Bereich Hochschulpolitik ausgeschrieben und es war eine der wenigen Stellenanzeigen, die mich wirklich inspiriert hat. Das Team war gerade erst im Aufbau und eigene Konzepte, Prozesse und Rahmenbedingungen zu entwickeln und umzusetzen, waren genau die Aufgaben, die ich mir gewünscht habe. Da die Einstellung nicht von heute auf morgen möglich war, habe ich noch ein halbes Jahr bei Festo Entsendungen betreut, um dann endlich in meinem Traumjob bei einem großen Automobilkonzern anzufangen.
Und ich liebe diesen Job bis heute. Vor allem die Nähe zu den Doktoranden, deren Arbeiten und auch Schwierigkeiten motivieren mich jeden Tag aufs Neue, passende Lösungen für jeden einzelnen zu finden.

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